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Dä
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denn
- Wird oft auch als Zwischenwort verwendet
Beispiele
- "Muss dos dä wärkliesch sei?" = "Muss dass denn wirklich sein?"
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Dägbärrn
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Dummkopf
Blödmann
- Jemand, der dummes tut oder sich einfach dumm anstellt
- Man kann auch "Klapporkupp" sagen
- Wortbildung:
- "Däg" entspricht dem Teig
- Bärrn steht für Birne oder Kopf
- Ne "Dägbärrn" hat also nen ziemlich weichen Kopf (Kopf aus Teig)
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dallforn
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Anfassen
Vollschmieren
- bezeichnet eine (ungewollte) tätliche Berührung eines glatten glänzenden Gegenstandes: "Na-dalforn"
- z.B. sollen Kinder nicht an die Fensterscheiben nadalforn, denn das hinterlässt Fingerabdrücke
Beispiele
- "Wos dallforst dä du auf deim Delefon rum?" = "Wie bedienst du denn dein Mobiltelefon?"
- "Ihr Kinnor, dallfort mir mol nich su off dem Glostisch rum" = "Ihr Kinder fasst mal bitte nicht diesen Glastisch an, da bleiben Abdrücke zurück"
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damborn
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trödeln
- auch "rumdamborn"
- als Substantiv: das "Gedambor", "Rimgedambor"
- langsame schlendernde Gangart
- stockender Fortschritt
Beispiele
- "Wus is dä dos fir gedambor hier vorne?!" = "Wieso läuft das dort vorn nicht flüssig?" / "Wieso wird dort vorn so getrödelt?"
- "Dos gedaaaambor!" = "Mach' schneller!" / "Los! Los! Los!"
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Därrwännd'sch
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Dünnwandig
- Adjektiv
- Synonyme: schmal, dünn, dürr
Beispiele
- "Schneid mol net solche därrwännd'schn Bemm ab!" = "Schneide bitte nicht solche schmalen Scheiben Brot ab!"
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dät
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würde
täte
- "dät" hat das Wort "würde" komplett aus dem erlbach'schen Sprachraum verdrängt. Bei Personen, die dieses Wort dennoch verwenden liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei ihnen um sogenannte Uhies'sche (Fremde, Hergezogene) handelt.
Beispiele
- "Iesch dät erschtemol ä Eel namm!" = "Ich würde gern ein Bier trinken!"
- "Dätsdn du dorzu saachn?" = "Was würdest du dazu sagen?"
- "Nejaa, iesch dät saang..." = "Ich würde zu diesem Thema sagen, dass..."
- "Dätst mor mol fix halfn?" = "Würdest du mir bitte schnell zur Hand gehen?"
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deeborn
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wütend rumschreien
toben
- gedeebort werden kann zu jeder Tag- und Nachtzeit bei der sich die deebornde Person meist in Rage befindet.
- Deeborn ist meistens mit einem riesen Anschiss verbunden, z.B. wenn unhörige Kinder beim Spielen etwas kaputt gemacht haben.
Beispiele
- "Orr dos elende Rumgedeebor git mor uffn Sack!" = "Dieses Geschreih nervt mich ziemlich!"
- "Wer deebort dä hier su rim?" = "Wer schreit denn hier so laut?"
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Digschn
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Eingeschnappt sein
- Wenn jemand "eingeschnappt" oder "griesgrämig" ist, so sagt man, er sei "Eigedigscht", er tut also "digschn"
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Dinge nuff
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Dort oben
aufwärts
- Wird als Richtungsangabe für "Nach oben" verwendet.
- Man kann sich den Wortlaut leicht herleiten: "Die Dinge müssen nauf". Als Ding können natürlich sowohl organische als auch anorganische Objekte dienen.
- Das Gegenstück lautet "Dinge nunner". Hier wird wieder darauf verwiesen, dass die Dinge "nach unten" gehen.
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Dingrisch
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komischer Typ
- Wenn einer männlichen Person kein Name zugeordnet werden kann oder dieser vergessen wurde, dann ist das ein "Dingrisch"
Beispiele
- "Noor, wie häßt dä der Dingrisch glei?" = "Hm, wie heißt dieser Typ denn gleich?"
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Dippl
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Tasse
kleines Gefäß
- meist in Zusammenhang mit Kaffee verwendet -> Gaffeedippl
Beispiele
- "Huhl mol poor Dippln und ä bl Mlsch!" * "Hol bitte ein paar Tassen und etwas Milch!"
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Ditschn
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Einweichen
Eintunken
- Wenn man z.B. nen Brötchen in den Kaffee eintaucht, damit dieses schön einweicht, dann "ditscht" man das Brötchen
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Dorscht
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Durst
- Das lüsterne Verlangen etwas Flüssiges die Kehle hinunter laufen zu lassen.
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Dorwäng
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Durchaus
Tatsächlich
- Kann verwendet werden um einer Sache zuzustimmen oder um eine Feststellung zu machen
- auch: "Dorwaang"
Beispiele
- "Dos is dorwäng ga schie vorrückt" = "Das ist durchaus ganz schön verrückt"
- "Wor könntn dorwäng mal do hie fahrn" = "Dort könnten wir eigentlich wirklich mal hin fahren"
- "Deine Katz is dorwäng ga schie dick" = "Deine Katze ist tatsächlich sehr dick"
- "Hm, dorwaang!" = "Ich glaube da könntest Du recht haben!"
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Dorwiern
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Heulen
Betteln
nerviges Nörgeln
- Wenn man ein ganz neues Spielzeug zu Weihnachten haben möchte, dann wird rimdorwiert, bis man den primären Elternteil vom käuflichen Erwerb dessen überzeugt hat!
Beispiele
- "Oorr, ich kahs nimmer härn! Scheds mol dos dorwiern!" = "Ich kann diese Nörgelei jedesmal nicht mehr hören!"
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